„Der Patient hatte einen schlechten Tag, die Retter dürfen nicht auch einen schlechten Tag haben.
Wir müssen uns immer darüber im Klaren sein, dass der Patient sich diese Situation nicht ausgesucht hat, wir aber haben uns diesen Beruf ausgesucht.
Somit müssen wir immer 100% unserer Leistungsfähigkeit geben. Der Patient ist die wichtigste Person an der Notfallstelle.“
Jeffrey P. Salomone, NormanE.McSwain, Jr

Die Versorgung traumatisierter und schwerverletzter Patienten gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der präklinischen Notfallmedizin, in welcher die aktuelle S3-Leitlinie von 2011 lückenlos umgesetzt werden sollte. Dies setzt neben der Kenntnis der Inhalte auch die Anwendung der darin geforderten Algorithmen voraus.
Wie Ihnen bekannt ist, existieren hier mehrere bekannte Kursformate, die oft auch in Deutschland angeboten werden. Die BAND empfiehlt seit 2012 für die Ausbildung der Traumaversorgung eine Anpassung an das notarztbasierte (Rendezvous-)System in Deutschland (http://www.band-online.de/download/1061.pdf), welche mit dem "amerikanischen Standard" nicht oder nur eingeschränkt ausgebildet werden kann.
In diesem Zusammenhang wird bereits seit 2009 das Kurskonzept des "Traumatraining©" angeboten, in welchem der Fokus auf die Bedingungen in Deutschland gelegt wird. Hier wird in einem Kurs von maximal 10-12 Teilnehmern aus allen Fachrichtungen gemeinsam für ärztliches und nichtärztliches Personal ein sehr praxisorientiertes Konzept angeboten, in welchem die unterschiedlichen Belange und Interessen bei einem Ausbilder-/Teilnehmerverhältnis von maximal 1:4 an verschiedensten Übungsstationen berücksichtigt werden können.

Es werden alle präklinisch relevanten invasiven und nichtinvasiven Techniken nach entsprechender theoretischer Schulung ausgiebig geübt und am Ende des Kurses nach einer theoretischen und praktischen Prüfung zertifiziert.



www.traumatraining.de